
Früh aus den Federn, der Mount Kenya winkt beim Frühstück aus der Ferne

Hier könnte auch Karen Blixen mit Klaus Maria von Brandauer ihren Porridge gelöffelt haben, im englischem Dresscode, Breeches zum Reiten oder Golfspielen, The Leisure Class lässt grüssen...

Wir Peons aber müssen weiter, Asphalt fressen und Staub schlucken, mehrere hundert Kilometer "gemischtes Menue" wartet auf uns...


...Asphalt spiegelglatt, Waschbrett-Schotter gemixt, Baustellen galore,
der Grit knirscht schon zwischen zusammengebissenen Zähnen...

Nesthäkchen Katharina schiesst auf den Mount Kenya, Peter hat die erste Reifenpanne der Reise...



Auch das Gastgeschenk "Oekologischer Solardörraparat nach Prof. Baumgartner" für den Schweizer Bauern und Kleinunternehmer Heinrich "Heiri" Dommann, der uns mit Borana-Frau und sieben Kindern heute nacht beherbergen wird, muss besser befestigt werden.

Strom oder kein Strom, Diesel gibt's notfalls auch ab Handkurbel...


Wasser kommt auch nicht immer aus der Leitung,

...dafür Termitenhügel satt.

Kein Schatten weit und breit.
Das in der Ferne beim Schweizer in Marsabit auf 16:00 kalt gestellte Bier wird immer anziehender, des Autors Blick gerät zum Tunnelblick. Und das am zweiten Tag, 5000 km to go!

Und siehe da: Um 16:30 holt die Frau von Heiri das erste kalte Bier aus dem Eisschrank. Wir haben es geschafft, und sind es auch!