
Das Diamantenfieber abgeklungen, der Wind bläst und der Sand rieselt, Kolmannskuppe bei Lüderitz ist Ghost Town - für Touristen wie uns...




Der olle Lüderitz wusste nichts davon, als er den ganzen Landstrich Anfang des vorletzten Jahrhunderts erwarb: Ein Eisenbahningenieur kam per Zufall drauf, und bald wusste die ganze Welt, dass man die begehrten Steinchen einfach so im Sand liegend auflesen konnte.

Dann ging alles ganz schnell - hat dieser Mensch rechts nicht Lederhandschuhe an und eine Peitsche in der Hand?

auf englisch: "Diamond area", in german: - deutsch und deutlich - "SPERRGEBIET"


Im kleinen Museum der Arbeitstisch des Kaufmanns in "K'kuppe hier"...



Der gute Mann bestellte franco K'kuppe gute deutsche Bonbons, deutsche Kartoffeln und Schutzbrillen für die Eingeborenen, ja so sind wir, wer arbeitet, soll geschützt werden und auch seinen Spass haben dürfen.



Kegelbahn und Theatersaal, die hart arbeitenden Diamantensucher mussten bei Laune gehalten werden, und das bis in die Dreissiger Jahre...

...das deutsche präsent, auch heute noch, aber deutlich ohne die alten politischen Konnotationen, diese Zeit ist gottseidank vorbei!
Lüderitz ist ein etwas altmodisches herziges deutsches Landstädtchen, so richtig etwas fürs Touristengemüt mit Schwarzbrot, Sauerkraut und Schwarzwäldertorte:


Etwas missverständlich die gute alte deutsche Spraak: Darf man nur rein, wenn sich anständig benimmt, oder wird man in jedem Falle geliebt? Der erhobene Zeigefinger oder wie oder was?

Der Herr Schröder wohnte an der Nachtigall-Strasse Nr. 1, und die Mechanikerfamilie Plietz Engineering ist seit hundert Jahren heute noch voll in ihrem eigenen Werksmuseum tätig:






Erzeugnisse britischer Ingenieurskunst in unserer Gruppe müssen sich nach Besuch der Ghost Town gegenseitig abschleppen!
O weh, Abschlepphaken an einer solchen Karosse gibt es nicht, ein RR zieht nicht und wird nicht gezogen...


...am besten gleich auf so ein Gefährt setzen mit Schienen drunter...