
Keine Stadt Lateinamerikas erleichtert dem Reisenden aus Europa den Einstieg besser.


Eine Architektur wie in Paris, die Sprache aus Spanien und Bars und Bistros um die Ecke wie in Italien.

Wo aber bleibt das Typische?


Wer nur an Tango denkt, kennt die argentinische Hauptstadt schlecht.

Die 14 Mio. Metropole zählt 48 Stadtquartiere, die unterschiedlicher nicht sein könnten - ein weites Feld für zahllose Entdeckungen.


Für einen schnellen Überblick über das Warenangebot allen Couleurs eignen sich Fussgängerzonen und Einkaufspassagen immer gut.

Die Avenida Florida im Zentrum bespielsweise, unweit der Plaza de Mayo, mit den Galerias Pacifico lässt sich bequem zu Fuss bewältigen und bietet, so ganz nebenbei, auch einen schönen Einblick in die Architektur der Jahrhundertwende.







Und sie bietet eine Entdeckung, bei allem Konsum: die Argentinier sind, ganz offensichtlich, Aficionados der Literatur, von allem Gedruckten und wahre Bücherwürmer.


Grosse Buchhandlungen auf Schritt und Tritt, Buchauslagen, viele kleine Buchantiquariate und üppig ausgestattete Kioske sprechen Bände ...

Und dann die Märkte - aller Arten, omnipräsent.

Besonders charakteristisch und beliebt, auch bei den Einheimischen: die Antiquitätenmeile von San Telmo mit der Piazza Dorrego.


Hier findet man alles - hier trifft sich alles.



Und hier sind auch "Porteños", die echten Einwohner von Buones Aires!

Darunter Gestalten wie aus Bildern Goyas und Velazques, Conquistadores, Seefahrer und finstre Jesuiten, Indios und Hebräer, Syrier und Griechen ... alle, die einmal kamen, sind da, alle.



Rund 90% der Bevölkerung stammt aus Europa, vor allem Spanier und Italiener, gefolgt von Portugiesen, Deutschen, Libanesen. Hier lebt auch die grösste Diaspora Israels (250 000 E), den "Rest" im wörtlichen Sinnen bilden die, denen das Land einst gehörte - die Indios.
Sic: Wir sind angekommen in Argentinien.