
4 - 3 - 13 - was ist denn das für ein schräger Countdown für den ersten Tag der Namipenda Rallye!

Hat das etwas zu bedeuten? Nö, sind ja nur 584 km Teerstrasse. Immer schön auf der falschen Seite fahren, dann liegst Du total richtig. Wo gehts denn hier zur Autobahn? Welche Seite?

Immer geradeaus, dass die Mücken nur so klatschen, durch die Northern Cape Region und das Namaqualand. Etwas für Euphorbienspezialisten.


Da ist ja auch die Nummer 2, wo ist denn nur die Nr. 1? Verschlafen?

Hier das Nesthäkchen Nr. 7 ohne Fahrer in rasanter Steilabfahrt. Nun kann ja nichts mehr schiefgehen...


Denkste! Bei dem Jeschoss, da falln ja schon die Lampen runta? Iss wohl Rost, wa? Schlappe 500'000 in kleinen...

Tanken nich vagessen...

Welcome, The Ultimate, 24 hours,mit Kinderspielplatz...

Bayer ist auch schon da, mit "Lösungen" für Opa David's hausgemachte Feigenkonfiture, und den Kartoffelschorf nicht vergessen...



...derweil die Burger im Parlement finaale Beschlüsse durchknaken...

...immer schön in die Kurve legen...

bis nach Springbock, die Okiep Country Lodge ist auch nicht weit, das Bier schön kühl...


der Parkplatz voll,

das Schwimming-Pühlchen leer, halbvoll...

und voll, und unsere Nummer 1, der Ford Rheinland von Klaus ist immer noch nicht da.

Die Schwarzen im - was für ein Name - Okiep Drankwinkel nebenan, die trinken draussen...


...die Weissen abgegittert trinken drinnen...

oder besichtigen mal kurz die Sehenswürdigkeit des Ortes,

bis in die 1980er Jahre eine swinging Coppermine, heute noch drei weisse Familien im Ort, 87% Arbeitslosigkeit bei den Schwarzen, die in den verlassenen Häusern der Weissen hausen und ihre Sozialunterstützung versaufen...

Wo ist drinnen und wo draussen...

...die Lichter sind schon an, es ist so schön gemütlich, und unsere Nummer 1 - Ford "Rheinland" von 1932 ist immer noch nicht da.

Beim Abendessen dann die Nachricht: Der Ford steht in der Pampa, bei einem blinkenden Sendemast, (voller Funkempfang am mobilen Telefon?), ca 100km weit zürück, mit defektem Motor, im Dunkeln!
Martin, der Schrauber, Edwin und Wolfgang machen sich auf, den Ford zur Lodge zu schleppen.


Nachts um eins steht der Wagen auf dem Hof, abgeschertes Flügelrad der Wasserpumpe, die stolze Fahne ziemlich schlapp: Deutsch-Südwest-Afrika...

Viele Männer reden viel und trinken viele Biere, Martin arbeitet.



Um zwei Uhr nachts füllt Martin Wasser aus diesem Kübel in den Kühler...

...im frühen Morgenlichte steht Sie da, abfahrbereit, unsre Nummer eins...
Wie war das doch mit dem Countdown?