
Na was lutscht sie denn da?
Raus aus der 5 -Millionen-Stadt Addis (sind es inzwischen 6 oder 7?).

...früh aufgestanden und rein in die Landschaft.
Fast 1000 Meter geht's hier senkrecht runter, not for the fainthearted..


Jahrtausende bäuerlicher Arbeit - Terassen am Steilhang bis in die höchsten Höhen. "Die Landschaftsgärtner" heisst ein Schweizer Film über heimatliches bauern in den Bergen. Die Aethiopier haben das 3mal drauf! Wir stehen da und staunen.



Die Chinesen sind auch früh aufgestanden...



...die wichtigsten Strassen Aethiopiens werden heute unter der Leitung und mit finanzieller Hilfe der Chinesen gebaut, saniert, verbessert.

Vexierbild: Wo ist der Chinese?

Ein Vorarbeiter mit Schlitzaugen, keinen Englischkenntnissen, aber einem Theodoliten vor der Nase, der sagt, wo's lang-geht. Hunderte Aethiopier klopfen Steine, pickeln, schaufeln, schwitzen und sind glücklich, dass sie Arbeit haben.
Die grossen Trucks röhren mit ihren aufgemalten chinesischen Schriftzeichen in der Gegend herum, der Mais wächst ruhig vor sich hin..





Spät kommen wir in Dessie an, Hunderte der riesigen Strassenbau-Lastwagen parkieren die Strassen zu, die besseren Hotels alle besetzt durch Strassenbauingenieure.





Kein Wasser im Lalibela Hotel, aber der kreative Umgang mit der Elektrizität entschädigt im optischen Bereich.
Nun wird auch klar, warum in diesem Etablissement noch Zimmer frei sind: Die Disco gegenüber dudelt gleichmässig aethiopisch bis vier Uhr früh, der Imam schaltet übergangslos seinen agressiven Störsender auf volle Lautstärke und ab sieben Uhr früh übernimmt schliesslich der Pope in der Nähe ganz orthodox entfesselt das Kommando!
Gute Nacht. Wir träumen von der wunderschönen Landschaft, endlosen Zügen von Menschen und Tieren... Ein Land wie vor tausend Jahren, die Zeit ist stehengeblieben, und auch der Imam ist ganz machtlos gegen die Phantasie...